1962 Am 25.Juni wird die Firma durch Schreinermeister Alex Fichtner gegründet,
zunächst als Einmannbetrieb im Nebenerwerb. Gefertigt werden alle Arten von Bau-
und Möbelschreinerarbeiten. Als Werkstatt dient eine ehemalige Scheune in der
Altstadt Herrieden in der Hinteren Gasse.
1963 Der Betrieb wird im Vollerwerb geführt. Im Laufe des Jahres wird ein
Geselle eingestellt. Die Ehefrau Theresia arbeitet in Werkstatt und Büro mit.
1964 2 Gesellen sind fest angestellt. Die Scheune wird durch einen Werkstatt-Neubau
ersetzt. Produktionsfläche ca. 130m2, dazu Lager und Freifläche. Die maschinelle
Ausstattung ist einfach, der Zeit entsprechend. Die fertigen Produkte werden per
PKW-Anhänger zu den Kunden gebracht.
1965 Mit jetzt 3-4 Mitarbeitern werden hauptsächlich Fenster, Haustüren,
Innentüren und Einbaumöbel gefertigt. Der Handel mit Möbeln ergänzt das Sortiment.
1966-1970 Aufbaujahre in Deutschland. Wirschaftswunderzeit und starke Bautätigkeit.
Die Schreinerei-Produkte aus Herrieden werden bis in den Großraum Nürnberg
geliefert. 1967 wird der erste Lehrling eingestellt. Steigende Mitarbeiterzahl, in der
Werkstatt in der Hinteren Gasse wird es langsam eng. Angrenzende Gebäude werden umgebaut
und für die Schreinerei nutzbar gemacht.
1970 Anschaffung eines gebrauchten Transporters VW Pritsche mit Planenaufbau.
Mittlerweile ca. 7-8 Mitarbeiter.
1971-1974 Weiteres Wachstum, Anschaffung neuer Maschinen und einer Absauganlage.
Der Hofraum wird überdacht, um weitere Flächen nutzbar zu machen. Die Mitarbeiterzahl
steigt auf ca. 10 Personen. Erste Überlegungen, den Betrieb aus der Enge der Altstadt
auszusiedeln.
1975 Erster konkreter Plan für den Neubau eines Betriebsgebäudes in der
Industriestraße.
1976 Bernhard Fichtner beginnt seine Schreinerlehre im elterlichen Betrieb.
1978 Am 07.Januar Baubeginn der neuen Werkstatt in der Industriestraße, im Herbst
desselben Jahres Umzug in das neue Gebäude. Zunächst provisorische Zufahrt, da das
Gelände erst 1979 fertig erschlossen wird. Überbaute Fläche 1300m.
Dazu verbesserte maschinelle Ausstattung wie Plattensäge, Kantenanleimmaschine usw.
für rationelle Produktion. 5 Gesellen und 4 Lehrlinge und einige Helfer fertigen und
montieren hochwertige Bau- und Möbelschreinerarbeiten. Anschaffung eines neuen
Lieferwagens Mercedes 207D mit Plane.
1979 Zusammen mit der Fertigstellung der Industriestraße werden Zufahrt und Hoffläche
asphaltiert und Parkplätze angelegt. Inzwischen wurden ca. 10 Lehrlinge zu Schreinern
ausgebildet.
1983-1984 Bernhard Fichtner besucht die Meisterschule bei der Handwerkskammer Bayreuth
und arbeitet nach erfolgreicher Abschlussprüfung als Meister im Betrieb.
1986 Fenster werden ab jetzt zugekauft. Stattdessen werden hochwertige Haustüren und
Innentüren gefertigt. Außerdem vermehrt Innenausbauten, Einbaumöbel und Dachausbauten.
Ab 1986 Ständige Verbesserung der maschinellen Ausstattung.
1991 Übernahme der Geschäftsleitung durch Bernhard Fichtner. Ehefrau Maria führt
die Bücher. Eugen Schürrlein übernimmt die Stelle des verantwortlichen Meisters in der Produktion.
Weiter gehören zur Belegschaft sieben Gesellen, zwei Lehrlinge und eine Halbtageskraft in der
Verwaltung.
1992 Vergrößerung des Spänesilos durch Aufstockung um 5 meter. Lagerkapazität
jetzt 176m3, Silohöhe 15 Meter. Angeschafft wird ein neuer Lieferwagen von Peugeot.
1993 Ein Peugeot-Kleinbus ergänzt den Fahrzeugpark. Erstellung des Garagengebäudes.
1994 ca. 25 Lehrlinge haben bisher bei Fichtner die Ausbildung zum Schreiner
durchlaufen.
1995 Erweiterung Büro und Ausstellung durch einen Wintergarten-Anbau.
Ausstellungsfläche jetzt ca. 100m2. Erweiterung Hoffläche und Kundenparkplätze.
Ab 1996 Ins Programm kommen Leisten, Rundstäbe und Massivholzteile für Händler.
Eigener Stand auf der Regionalmesse "Kontakta" in Ansbach
1997 Entwicklung der Fichtner "First-Class"-Haustürreihe. Türblattstärke 90mm.
Überragende Wärmedämmung - geeignet für Passivhäuser.
1998 Entwicklung der Fichtner-Renovierungszarge zur Stahlzargen-Umkleidung.
Eintrag des Gebrauchsmuster-Schutzes beim Deutschen Patentamt.
1999 Erstellung des ersten Internet-Auftrittes.
Ab 1999 Regelmäßige Präsenz auf der Endverbrauchermesse "Consumenta" in Nürnberg.
1999-2000 Umfangreiche Erneuerung der Maschinenausstattung. Voraussetzung für hohe
Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen. Im Herbst 2000 Anschaffung eines neuen
Lieferfahrzeuges Mercedes Sprinter mit Ladebühne.
2000 Eintragung in die Handwerksrolle als Fachbetrieb des Glaserhandwerks
für Reparaturverglasungen und Gläsertausch aller Art.
2001 Erweiterung des Bereiches "Neue Türen im Altbau" durch verbesserte Produkte.
2002 Anschaffung eines neuen Transporters Ford Transit sowie weitere
Verbesserung der maschinellen Ausstattung.
2002 40-Jähriges Firmenjubiläum. Die neuen Internetseiten werden ins Netz gestellt. Kunden informieren
sich über die Leistungen in Wort und Bild. Im September beginnt Ludwig Fichtner mit der Ausbildung
zum Schreiner. Damit startet die Schreinerei Fichtner in die 3. Generation.
2003 Immer öfters werden gebrauchte, aber gut erhaltene Küchen "runderneuert".
So können die Korpusse weiterverwendet und mit moderner Technik
und neuen Fronten versehen werden. Schnelle Umbauzeit und deutlich niedrigere Kosten sind nur
einige Vorteile.
Maria Fichtner absolviert die Ausbildung zur Betriebswirtin des Handwerks und doziert
seither bei der Meisterschule der Handwerkskammer.
2004 Die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden und beste
Qualität bringen auch in konjunkturschwachen Zeiten gute Aufträge und Vollbeschäftigung.
2005 Ludwig Fichtner besteht als Innungsbester die Gesellenprüfung im Schreinerhandwerk
und belegt beim Wettbewerb "Die gute Form" den ersten Platz. Ausserdem ist er 1.Sieger beim
Leistungspreis der Fa. Glaswerke Arnold.
2006 Unser Werkstattdach wird zum Kraftwerk. Verbesserte Wärmedämmung und Abdichtung werden
kombiniert mit 44KW Photovoltaik. So sparen wir im Winter Energie und erzeugen umweltfreundlichen Strom.
Die größte Investition der letzten 25 Jahre.
2007 2 Jubiläen dürfen wir feiern: 45 Jahre Schreinerei Fichtner und 25 Jahre Betriebszugehörigkeit
unseres Meisters Eugen Schürrlein.
2008 Neue Mitarbeiter ergänzen unser Team: Martina Schienagel im Büro, Jürgen Hackeneis und Uwe Weber
in der Fertigung und Thomas Fickel als Monteur. Ludwig Fichtner besucht ab Herbst die Staatliche Meisterschule
für Schreiner in Ebern/Unterfranken.
2009 Margit Leis und Maria Fichtner sind die beiden "Guten Seelen" in der Verwaltung. Meister Eugen
Schürrlein sorgt mit 5 Gesellen und 2 Lehrlingen für die Produktion und Montage. Trotz Wirtschaftskrise haben wir
Vollbeschäftigung und ein gutes Auftragspolster.
2010 Energieeinsparung und Wärmedämmung bestimmt immer mehr unser Produktprogramm. Wir liefern verstärkt Isolierglastausch, Fenstertausch und Rollokasten-Dämmungen.
2011 Wir verabschieden unseren langjährigen Mitarbeiter Norbert Wenk in den
wohlverdienten Ruhestand. 40 Jahre hat er im Unternehmen gearbeitet. Junior Ludwig Fichtner
ist nach bestandener Meisterprüfung im Unternehmen tätig. Aufmaß, Angebotserstellung, Planung und Auftragsvorbereitung gehört
u.a. zu seinem
Aufgabenbereich. Unsere neue Heizung geht in Betrieb. Wir heizen Co²-neutral,
nur mit Holzspänen.